Trennkost-Diät - kann man so wirklich gesund abnehmen? BestellungImpressum


Trennkost-Diät:
Was bringt sie wirklich?



Die Trennkost ist eine der ältesten Diätformen. Sie wurde vom amerikanischen Arzt Dr. Hay entwickelt. Die Grundthese der Trennkost besagt, dass man niemals Kohlenhydrate und Eiweiße zusammen essen sollte. Dr. Hay vermutete, dass unser Körper Kohlenhydrate und Eiweiße nicht gleichzeitig verdauen kann. Es soll demnach zu einer verzögerten Verdauung kommen, wenn man Kohlenhydrate mit Eiweißen kombiniert.

Die Kohlenhydrate wurden zu den säurebildenden Nährstoffen gezählt und die Eiweiße zu den Basenbildnern. Da man jedoch weder die Kohlenhydrate pauschal zu den Säurebildnern zählen kann, noch die Eiweiße zu den Basenbildnern, wurde die Theorie erheblich verkompliziert. Zu den Basenbildnern werden nun auch Obst, Gemüse und Salat gezählt sowie Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte zu Säurebildnern erklärt. Zudem soll es noch neutrale Lebensmittel geben, die man immer essen darf.

Als Empfehlung gilt, dass 80% der Nahrung aus Basenbildnern und 20% aus Säurebildnern bestehen soll.

Die These, dass Kohlenhydrate und Eiweiße nicht zusammen verdaut werden können, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Die Enzyme in unserem Magen-Darm-Trakt sind auf die gleichzeitige Verdauung eingestellt. Die Grundtheorie ist also schon einmal kompletter Unfug.

Die weitere Empfehlung, überwiegend basenbildende Lebensmittel zu essen, damit der Körper nicht übersäuert, ist ebenfalls nicht zwingend. Unser Körper hat zahlreiche Puffersysteme, die einer Übersäuerung des Körpers entgegenwirken. Bei speziellen Stoffwechselstörungen kann es zu einer Übersäuerung kommen. Hier sollte aber eher ein Arzt aufgesucht werden, als zu versuchen, dies durch Trennkost zu kompensieren.

Bei der Trennkost wird vorwiegend fettarme und vegetarische Kost gegessen. Die empfohlenen Nahrungsmittel Obst, Gemüse und Salat führen dazu, dass dem Körper zu wenig Energie hinzugeführt wird. Daher nimmt man zunächst auch kurzfristig ab. Da jedoch Getreideprodukte, Fleisch und Fisch eingeschränkt verzehrt werden sollen, kommt es langfristig zu einem Mangel an wichtigen Stoffen wie Vitaminen, Eisen und Fettsäuren.

Eine langfristige Umstellung ist also nicht zu empfehlen. Isst man später wieder normal, stellt sich in etwa der gleiche Effekt ein wie bei FdH: Die mangelhafte Energiezufuhr wird durch die wieder zahlreicher werdende Nahrung nachträglich ausgeglichen. Früher oder später wieder man wieder dicker! Lesen Sie in "Tschüss Diät - Abnehmen geht anders!", wie Sie ohne Trennkost-Diät gesund abnehmen.






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Der Autor
Tobias Selb

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